Paul Videsott spricht in Brüssel über Digitalisierung des Ladinischen
Mit dem Beitrag „Minority languages and digital world: the experience of the Ladin user interface“ hat Paul Videsott an der Veranstaltung Regional and minority languages. Game changer in the conventional digital world? der Vertretung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino anlässlich des Europäischen Tags der Sprachen in Brüssel teilgenommen. Das Seminar, an dem unter anderem auch Lórant Vincze, Präsident der FUEN, Tarja Turtia von der UNESCO und Kevin Chan von Meta sowie André Comploi als Leiter der ladinischen Bildungsdirektion teilgenommen und an dem Sprachexperten und Technologieexperten aus Ländern wie Neuseeland, Mexiko, Kanada und Indien beteiligt waren, konzentrierte sich auf zwei Hauptthemen. Das erste Thema betraf die Frage, wie digitale Technologien den Gebrauch und die Wiederbelebung von Regional- und Minderheitensprachen in der heutigen technikorientierten Welt greifbar machen können. Das zweite Thema befasste sich mit den kulturellen Auswirkungen von KI (künstlicher Intelligenz) und digitalen Plattformen auf die Förderung des sprachlichen Erbes, die Weitergabe dieses Wissens zwischen den Generationen und die kulturelle Identität.